<![CDATA[einfach machen - Blog]]>Mon, 18 May 2020 14:05:17 +0200Weebly<![CDATA[Chaos versus ordnung]]>Fri, 15 May 2020 19:25:53 GMThttps://einfach-raeumen.ch/blog/chaos-versus-ordnung
Chaos ist okay, lass' dich nicht verrückt machen von der Ordnung, vom Perfekten. Wie so oft ist es eine Frage des Masses, zu viel Perfektion ist langweilig und starr und zu viel Chaos nimmt uns den Überblick.

Chaos und Ordnung bedingen einander, sind der Kreativität grösste Muse. Was ich oft beobachte, ist die Einteilung in gut und böse, sofort sind wir in der Wertung. Wir schämen uns, weil wir anscheinend nicht der Norm entsprechen, den perfekten, immer gleichen Bildern auf Instagram.
Lass dich nicht in die Konformität zwingen, du bist einzigartig, mit all deinen Mäkeln!


Akzeptiere deine Unordnung, du hast gute Gründe dafür und diese liegen meistens in der Vergangenheit. Beobachte und erforsche deine Muster ohne sie zu werten. Dann ändere im hier und jetzt was du kannst. Schritt für Schritt.

Und wenn das Chaos dich überfordert, wenn die Unordnung dich behindert in deinem Alltag, dann lass dir helfen.

Wir schauen das zusammen an, ich begleite und unterstütze dich Lösungen zu finden sowie eine Struktur, die zu dir passt und mit der du vorwärts gehen kannst.
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<![CDATA[was ist wirklich meins?]]>Thu, 07 May 2020 22:00:00 GMThttps://einfach-raeumen.ch/blog/was-ist-wirklich-meins
Über eine Kundin wird mir bewusst, wie schwierig es ist rauszufinden, welche Dinge ich haben möchte und welche ich nur aus Pflichtgefühl behalte. Weil ich vielleicht gar nicht weiss, wie sich Leichtigkeit, ein Leben ohne viele Sachen anfühlt.
 
„Wir könnten so viel in uns entdecken, wenn wir uns nicht zu sehr anpassen müssen und uns nicht permanent ablenken“.
 
Diesen Satz habe ich aufgeschnappt. Er beschäftigt und inspiriert mich. Wieso fällt es uns so schwer vom Tun ins Sein zu kommen, Langeweile auszuhalten und zu unserem innersten Kern vorzustossen? Karen Kingston* spricht vom Verlust der uns natürlichen, regelmässigen Innen-Zuwendung. Wir leben in einer extrovertierten Welt und vergessen, dass es beide Gegenpole braucht, damit die inneren und äusseren Welten in Balance sind. Nacht und Tag, Licht und Schatten, Aktivität und Ruhe, Extrovertierte und Introvertierte.
 
Ich weiss gar nicht was mir gut tut. Es sind Zufälle oder gar Unfälle, die mich zwingen auf meine Stimme zu hören. Es braucht Stille, Zeit, Geduld, Übung durch Rituale, Reflektion, innehalten, Innenschau. In den Körper reinspüren oder ihn überhaupt mal wahrnehmen.
Um zum Raumcoaching, zum Aufräumen zurückzukommen können wir uns Fragen stellen wie: „wie fühlen sich die Dinge an, wie reagiert mein Körper darauf, was sind die physischen Empfindugen?“ 
Diese Fragen sind mir im Buch von Peter A. Levine* begegnet. Er schreibt über die uns innewohnende Fähigkeit, traumatische Erfahrungen zu transformieren.
Und auch da braucht es Zeit und Zuwendung nach innen. Heilung geschieht im eigenem Rhythmus, meistens langsamer als wir wollen und entzieht sich unser Kontrolle.
 
Als Coach möchte ich meine Kunden/innen dazu auffordern, ihre eigene Heilung im Aufräumeprozess zu berücksichtigen, damit das Aufräumen nachhaltig ist. Offen dafür zu sein, beobachten was mit einem und im Körper passiert, nicht bewerten und nichts beschleunigen. Dann kann Aufräumen im aussen auch ein innerer, achtsamer Heilungsprozess sein, der mir Klarheit bringt was mit gut tut und was für Dinge ich in meinem Leben will.
 
Die Zeichnung (ohne Titel, mit Tusche, 2018) enstand über eine intuitiven Mal-Übung, quasi aus dem Bauch heraus..
 
* Trauma-Heilung; das Erwachen des Tigers; unsere Fähigkeit, traumatische Erfahrungen zu transformieren, 1998, Synthesis Verlag
 
*karenkingston.com
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<![CDATA[Familienbande]]>Wed, 06 May 2020 16:43:30 GMThttps://einfach-raeumen.ch/blog/familienbande
Mein Werk „Familienbande“ (Collage, Monotypie) entstand 2014 im Zusammenhang mit meiner Familiengeschichte. Meine Geschichte zu kennen brachte Klarheit, Ruhe und Frieden in mein Leben. Negative Muster wurden mir bewusst. Ich konnte sie akzeptieren und mich neu ausrichten.

Eine Aussage von Bruce Springsteen in seiner Autobiographie „born to run“ hat mich dazu sehr berührt und inspiriert: „Ich muss meine Geschichte verstehen lernen um mich von ihrem zerstörischen Einfluss zu lösen. Um ihr Schönheit, ihr Kraft schätzen zu lernen und zu ehren. Ich erzähle sie meinen Freunden, meiner Familie, sie ist meine Mission, mein Gebet. Sie soll die Seele berühren und zu eurer Geschichte werden. Erzählt sie!“

Auch in unseren eigenen vier Wänden sind die Erinnerungen mit den Dingen verknüpft und es ist schwierig gewisse Dinge oder Werte loszulassen und unseren eigenen Weg zu gehen. 

Grad jetzt in der Corona-Krise sind wir viel Zuhause, umgeben von unseren Liebsten und unseren Sachen. Es ist eine gute Zeit um sich den Dingen und Mustern bewusst zu werden und auszumisten.
 
Ich bin neugierig was du über das Aufräumen im Zusammenhang mit Familie denkt, schreib' mir deine Gedanken an christine@einfach-raeumen.ch!
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